Fast Food Slow
Sonntag, März 23rd, 2008Leberkäs-Burger, was soll das, das heißt doch Leberkässemmel oder weiter nördlich Leberkäs-Brötchen. Nein, der Leberkäs-Burger ist nicht die anglizierte Variante der in jeder bayerischen Metzgerei erhältlichen Semmel mit Leberkäs, der eigentlich Fleischkäs heißen müßte, weil er in der Regel keine Leber enthält. Die korrekte Bezeichnung unseres Produkts lautet auch Ostheimer Leberkäs. In Ostheim, eine Gemeinde in der fränkischen Rhön, ist eine ganz andere Variante des Leberkäs enstanden, mit grober Struktur und einem Leberanteil von 10 % auf 90% durchwachsenes Schweinefleisch. Der Ostheimer Leberkäs gehört zu den Arche Produkten von Slow Food, er enthält keine Geschmacksverstärker und sonstigen chemischen Zusätze.
Der feinwürzige Geschmack mit einer dezenten Lebernote eignet sich besonders für die Burger-Variante, wie sie in Die Esskultur angeboten wird. Der Ostheimer Leberkäs wird auf beiden Seiten kurz angebraten und mit einem Laugenbrötchen, ein wenig Salat und Gurkenscheiben angeboten. Echt lecker! Der Ostheimer Leberkäs wird tradtionell kalt gegessen, weil er in seiner Struktur eher einer Pastete gleicht als dem uns bekannten Fleischkäs. In der hier geschilderten Variante wurde er schonend kurz angebratenen und so als Burger angeboten.







