150 Apfelsorten und ein Riesling
Sonntag, Mai 18th, 2008Am 19. Mai haben wir ein neues Stück Berlin kennengelernt – grün, kleinteilig, interessant. Fast eine Oase, wäre nicht doch immer die vorbeiführende S-Bahn-Strecke und Autobahn zu hören: Gartenarbeitsschule und Freilandlabor Schöneberg.
Ein Riesengelände mit Beeten für Schulkinder, Teichen, Kräuterspirale, Bienenhaus, Kleintieren wie Hühnern und Kaninchen, einem Moorbeet, Anzuchtbeeten, naturbelassenen Stellen und einem Obstgarten.
Hier gibt es einen alten Apfelbaum, auf den über 150 Apfelsorten aufgepfropft sind. Und einen Weinberg. Eine Trockenmauer umfaßt einen Hügel mit 200 Riesling-Stöcken. Eine sehr schöne Anlage.
Die Führung durch die Gartenarbeitsschule war aber nur der erste Teil der Veranstaltung.
Bei Slow-Food-Veranstaltungen gehören Essen und Trinken immer mit zum Programm.
Wir konnten den Schöneberger Nahefreund verkosten, den Riesling eben dieses Weinbergs. Ein leichter, ausgewogener Riesling mit dem angenehmen Aroma reifer Äpfel.
Dazu Wurst, Käse, Schinken, Brot und grüner Brotbelag aus der Gartenarbeitsschule: Giersch, Löwenzahn, Gänseblümchen und was sonst so im Frühling im Garten wächst, einfach auf ein Butterbrot und etwas Salz darüber. Lecker!



