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	<title>Berliner Küchengespräche &#187; Reflexionen</title>
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	<description>Banales und Interessantes zu Berlin, zu Kulinarischem, zu Sprache und anderem</description>
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		<title>Japanische K&#252;che</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 13:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katzubine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastro-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kochgeschichten von Shoko Kono]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>
		<category><![CDATA[Sake Sushi japanische Küche]]></category>

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		<description><![CDATA[

Vor einigen Wochen waren wir zu einer Sake-Verkostung in der japanischen Botschaft eingeladen.  Zu jeder Verkostung geh&#246;rt eine entsprechende Unterlage, hier asiatisch-europ&#228;ische H&#228;ppchen.   Einfach lecker!   Nachschubproduktion
Regine


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<p>Vor einigen Wochen waren wir zu einer Sake-Verkostung in der japanischen Botschaft eingeladen.  Zu jeder Verkostung geh&#246;rt eine entsprechende Unterlage, hier asiatisch-europ&#228;ische H&#228;ppchen.  <a href="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2008/06/haeppchen1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-231" title="haeppchen1" src="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2008/06/haeppchen1.jpg" alt="japanisch-europ&#228;ische H&#228;ppchen" width="500" height="500" /></a> Einfach lecker!  <a href="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2008/06/nachschub.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-232" title="nachschub" src="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2008/06/nachschub.jpg" alt="Nachschub japanische H&#228;ppchen" width="251" height="511" /></a> Nachschubproduktion</p>
<p>Regine</p>

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		<title>Die heutige Jugend</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 10:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tinkersamuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

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		<description><![CDATA[

Zu meinem letzten Artikel: Typisches Geschimpfe auf die heutige Jugend. Nat&#252;rlich &#252;bertrage ich die Standards meiner Jugend auf die heutige Zeit.
Ich bin in einer anderen Zeit in der s&#252;ddeutschen Provinz aufgewachsen, allerdings mit gro&#223;st&#228;dtisch-preu&#223;ischem Hintergrund. Da war vieles klarer und einfacher. F&#252;r uns waren Schule, Ausbildung oder Studium, Beruf einfach der normale Ablauf.
Die Jugendlichen heute [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Zu meinem letzten Artikel: Typisches Geschimpfe auf die heutige Jugend. Nat&#252;rlich &#252;bertrage ich die Standards meiner Jugend auf die heutige Zeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich bin in einer anderen Zeit in der s&#252;ddeutschen Provinz aufgewachsen, allerdings mit gro&#223;st&#228;dtisch-preu&#223;ischem Hintergrund. Da war vieles klarer und einfacher. F&#252;r uns waren Schule, Ausbildung oder Studium, Beruf einfach der normale Ablauf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Jugendlichen heute erwartet nach der Schule keine so klar vorgezeichnete Zukunft. Ausbildungspl&#228;tze sind Mangelware, Arbeitspl&#228;tze sowieso. Auch nicht leicht!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Regine</p>

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		<title>Noch einmal Zug der Erinnerung</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 10:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tinkersamuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Dienstag vormittag am S-Bahnhof Grunewald. Viele Schulklassen sind f&#252;r die Ausstellung angemeldet und sammeln sich auf dem Bahnsteig. Ich sch&#228;tze, so zwischen 12 und 18. Wie ich sp&#228;ter mitkriege, habe ich das Alter wohl etwas zu hoch angesetzt.
Eine Gruppe j&#252;ngerer Sch&#252;ler tobt so auf dem Bahnsteig, da&#223; die Sicherheitsleute sichtbar nerv&#246;s werden, wenn auf dem [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Dienstag vormittag am S-Bahnhof Grunewald. Viele Schulklassen sind f&#252;r die Ausstellung angemeldet und sammeln sich auf dem Bahnsteig. Ich sch&#228;tze, so zwischen 12 und 18. Wie ich sp&#228;ter mitkriege, habe ich das Alter wohl etwas zu hoch angesetzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eine Gruppe j&#252;ngerer Sch&#252;ler tobt so auf dem Bahnsteig, da&#223; die Sicherheitsleute sichtbar nerv&#246;s werden, wenn auf dem Nebengleis ein Zug ein- oder durchf&#228;hrt. Sie waren vielleicht nicht angemeldet, denn nach einer Weile sammeln sie sich um die Lehrer und gehen wieder.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eine Gruppe, die sich als 14/15j&#228;hrige herausstellt, wartet links von uns. F&#252;r die Jahreszeit sind sie erstaunlich gebr&#228;unt, die M&#228;dchen stark geschminkt, Jeans eng und knapp, mit und ohne Kopftuch, die Jungs cool mit &#252;berweiten Hosen, die sich auf den Schuhen bauschen, oder auch sehr k&#246;rperbetont. Die ruhigeren haben Ohrh&#246;rer im Ohr und kriegen von ihrer Umgebung nicht viel mit. Alle scheinen sich aber &#252;ber ihr Aussehen oder ihr Handy zu definieren. Auf ihrer Seite des Wartebereichs stehen St&#252;hle, fast alle von Jungs besetzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als wir bis zum Eingang vorger&#252;ckt sind, scharren sie schon mit den Hufen. Heftige Anmache eines Jungen: „Geht ruhig rein, wir warten doch erst eine Stunde.“ Die alte Dame hinter uns hat 1 ¾ Stunde gestanden, ohne ein Wort zu sagen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Eingang zur Ausstellung geht durch den engen Gang eines alten Eisenbahnwaggons. Vor uns noch die vorige Gruppe, es geht langsam voran, aber die Bilder und, als wir vorger&#252;ckt sind, die Texte erdr&#252;cken, zwingen zur Stille.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Sch&#252;lergruppe ist unruhig, steht als Gr&#252;ppchen nach innen gerichtet, die R&#252;cken zu den Exponaten. Unterhaltung, sogar ein Telefonat. Leises Gemoser: „Warum geht das nicht weiter!“ Irgendwann ein lautes Pscht!, ich wei&#223; aber nicht, von wem.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Regine</p>

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		<title>Zug der Erinnerung &#8211; Nachtrag</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 10:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tinkersamuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Als der Zug der Erinnerung am Sonntag an der Putlitzbr&#252;cke Station machte, war uns die Schlange zu lang.

Daf&#252;r waren wir dienstag fr&#252;h am S-Bahnhof Grunewald.
Auf dem Bahnsteig schon eine Schlange, aber die Wartezeit erschien uns ertr&#228;glich. Was wir nicht bedacht hatten: Angemeldete Schulklassen bildeten eine zweite Schlange und wurden bevorzugt eingelassen.
Das Warten ist zwar recht [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Als der Zug der Erinnerung am Sonntag an der Putlitzbr&#252;cke Station machte, war uns die Schlange zu lang.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2008/04/zugdererinnerung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-193" title="Zug der Erinnerung" src="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2008/04/zugdererinnerung.jpg" alt="" width="318" height="330" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Daf&#252;r waren wir dienstag fr&#252;h am S-Bahnhof Grunewald.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf dem Bahnsteig schon eine Schlange, aber die Wartezeit erschien uns ertr&#228;glich. Was wir nicht bedacht hatten: Angemeldete Schulklassen bildeten eine zweite Schlange und wurden bevorzugt eingelassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Warten ist zwar recht windig und kalt, aber au&#223;erordentlich kurzweilig. Zwei junge Frauen unterhalten sich &#252;ber das letzte Vorstellungsgespr&#228;ch, dar&#252;ber, wie ihre Kinder eine solche Ausstellung aufn&#228;hmen, dann folgt ein l&#228;ngerer Austausch &#252;ber die Ereignisse in Kindergarten und Schule und Elternversammlungen der letzten Monate.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hinter uns mehrere &#228;ltere Damen, von denen eine ihrem Erstaunen Ausdruck verleiht, warum Sch&#252;ler eine solche Ausstellung &#252;berhaupt besuchen, denn die w&#252;rden das ja sowieso nicht lesen, sondern nur die Bilder anschauen. Da br&#228;uchten sie doch gar nicht zu kommen, dann m&#252;&#223;ten die anderen nicht so lange warten. Ein Herr, der die Ausstellung begleitet, entschuldigt sich f&#252;r die Wartezeit und erl&#228;utert, da&#223; ja gerade die Jugendlichen die, wie er sagt, „Kundschaft“ dieser Ausstellung seien. Richtig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein alter Herr mit Stock wird von einer j&#252;ngeren Frau gest&#252;tzt und auf- und ab gef&#252;hrt, eine alte Dame hinter uns wartet die ganze Zeit ohne ein Wort. Sp&#228;ter entnehme ich aus ihrer Unterhaltung mit der aufsichtf&#252;hrenden Dame in der Ausstellung, da&#223; sie sich als Kind noch schwach daran erinnern kann, da&#223; Leute in der Umgebung einfach verschwanden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Regine</p>

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		<title>&#220;ber den Vorteil des &#196;lterwerdens</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 20:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tinkersamuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bin ich ehrlich zu mir, gibt es  wenige  Vorteile des &#196;lterwerdens.   Schon der Gegensatz &#8220;jung sein&#8221; und &#8220;&#228;lter werden&#8221; ist ungleich. Jungsein ist ein statischer Zustand und &#196;lterwerden ein permanenter Proze&#223;.  &#196;lter wird man immer, dies wird einem selbst jedoch erst dann bewu&#223;t, wenn Jungsein  jenseits der eigenen Erfahrungshorizonte [...]]]></description>
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<p align="left">Bin ich ehrlich zu mir, gibt es  wenige  Vorteile des &#196;lterwerdens.   Schon der Gegensatz &#8220;jung sein&#8221; und &#8220;&#228;lter werden&#8221; ist ungleich. Jungsein ist ein statischer Zustand und &#196;lterwerden ein permanenter Proze&#223;.  &#196;lter wird man immer, dies wird einem selbst jedoch erst dann bewu&#223;t, wenn Jungsein  jenseits der eigenen Erfahrungshorizonte liegt.   Da  helfen keine Fitness-Studios,  keine Sch&#246;nheitschirurgen und  keine &#8220;altersgerechte&#8221; Animation.   Nun ja, jetzt zum eigenen &#196;lterwerden, welches irgendwie immer auch in Bezug zum eigenen Jungsein steht.</p>
<p>Vor drei&#223;ig Jahren,  als die ersten Bio-L&#228;den enstanden, begeisterte ich mich auch f&#252;r die biologische Ern&#228;hrungsweise oder, wie es damals IN war, f&#252;r makrobiotische Ern&#228;hrungsweise. Ich legte lange Strecken  in K&#246;ln mit Stra&#223;enbahn oder Fahrrad zur&#252;ck, um im Bio-Laden &#8220;Was die B&#228;ume sagen&#8221; einzukaufen. Ich besorgte mir das Brotbackbuch Tassajara von Edward Espe Brown und buk Brot. Es gelang mir redlich, die Brote schmeckten, zwar nicht nach Brot, immerhin wurden sie gerne gegessen, sie zerfielen leicht und hatten keine Kruste. Irgendwann verebbte die Brotback-Welle, &#246;kologisch einkaufen (man bemerke die leichte Ver&#228;nderung der Wortwahl) blieb als grunds&#228;tzliche Zielsetzung bestehen. Aber selbst als ich diese Jahr zur Berlinale den Fim &#8220;How to Cook your Life&#8221; von Doris D&#246;rrie sah, einen Film &#252;ber den Autor des Brotbackbuches Tassajara, fiel mir meine damalige Leidenschaft zum Brotbacken nicht ein. Vorige Woche erinnerte ich mich pl&#246;tzlich des Brotbackens, ich suchte das Buch, fand es nicht, wird irgendwie bei den vielen Umz&#252;gen verloren gegangen sein, bestellte bei Amazon die englische Ausgabe und buk.</p>
<p><a href="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2007/08/brot2.jpg" title="brot2.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2007/08/brot2.jpg" title="brot2.jpg"><img src="http://www.berliner-kuechengespraeche.de/more/wp-content/uploads/2007/08/brot2.jpg" alt="brot2.jpg" /></a></p>
<p>Es wurde ein gar vorz&#252;glich Brot, mit wunderbarer krosser Kruste, guter Konsistenz, und  es schmeckt nach gutem Brot. Ich habe mich strikt an die Anweisungen des Rezepts gehalten, so wie ich es immmer tue, mit der n&#246;tigen Distanz, Interpretation und Improvisation. Die Kernelemente habe ich genauso durchgef&#252;hrt wie vor drei&#223;ig Jahren: 300 mal kneten, Teig ruhen lassen, wieder kneten, wieder ruhen lassen usw., aber irgendwas mu&#223; ich als nicht fa&#223;bar zu konkretisierende Erfahrung gewonnen haben, die mich bef&#228;higt, besseres Brot zu backen.  Das macht &#196;lterwerden aus, und da werde ich  morgen mit gro&#223;em Optimismus mein 54. Lebensjahr beenden.</p>

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		<title>Bloggen und &#214;ffentlichkeit</title>
		<link>http://www.berliner-kuechengespraeche.de/index.php/2007/07/bloggen-und-oeffentlichkeit</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 19:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tinkersamuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[

 Zur Diskussion um Abmahnungen, aktuell McWinkel Blog u.a.
Die Emp&#246;rung ist gro&#223;. da will doch jemand nicht mehr mit seinem Spitznamen genannt werden. Ein Spitznamen, der eindeutig rassistische Intentionen in sich tr&#228;gt. Der Hinweis, man w&#228;re ja kein Rassist und k&#246;nnte daher ohne Bedenken rassistisch gepr&#228;gte Begriffe verwenden, ist meiner Meinung nach falsch. Rassismus f&#228;ngt [...]]]></description>
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<p> Zur Diskussion um Abmahnungen, aktuell <a href="http://www.whudat.de/?p=996" title="MC Winkels weBlog">McWinkel Blog</a> u.a.</p>
<p><a href="http://www.whudat.de/?p=996" title="MC Winkels weBlog"></a>Die Emp&#246;rung ist gro&#223;. da will doch jemand nicht mehr mit seinem Spitznamen genannt werden. Ein Spitznamen, der eindeutig rassistische Intentionen in sich tr&#228;gt. Der Hinweis, man w&#228;re ja kein Rassist und k&#246;nnte daher ohne Bedenken rassistisch gepr&#228;gte Begriffe verwenden, ist meiner Meinung nach falsch. Rassismus f&#228;ngt mit dem Denken, Sprechen, Schreiben an und endet in rassistischem Handeln. Ein Argument der Emp&#246;renden ist: der Tr&#228;ger Karlheinz Schwensen m&#252;sse den Spitznamen ertragen, da er ihn jahrzehntelang geduldet habe oder sogar mit diesem Spitznamen kokettiert habe. Ich denke, jeder hat das Recht, andere Einsichten zu bekommen. Mittlerweile hat sich Herr Karlheinz Schwesen auf dem <a href="http://www.whudat.de/?p=996" title="MC Winkels weBlog">McWinkel Blog</a> selbst ge&#228;u&#223;ert und recht nachvollziehbar seine Position dargelegt. Ob man auf die Nennung des Spitznamens direkt mit rechtlichen Schritten reagieren mu&#223; oder ob ein E-Mail mit der Bitte um Unterlassen ausreichend ist, ist die subjektiv begr&#252;ndbare Entscheidung des Herrn Schwensen bzw. seines Rechtsanwaltes. Es zeugt jedoch von einem merkw&#252;rdigem Rechtsverst&#228;ndnis, wenn die Inanspruchnahme von Rechtsmitteln als Abzocke, Machenschaft oder als Verschw&#246;rung gegen die Blogger verstanden wird. Des weiteren wird in manchen Kommentaren so getan, als h&#228;tte man die b&#252;rgerlichen Rechte verloren, wenn man im St.-Pauli-Mileu zu Hause war, eine schillernde Vergangenheit hat oder Boxer war.</p>
<p>Jeder hat das Recht, unabh&#228;ngig von seinem Vorleben und seinen Einstellungen, sich verf&#252;gbarer Rechtsmittel zu bedienen.</p>
<p>Ich schlie&#223;e mich der Einsch&#228;tzung des Artikels <a href="http://duberichtest.de/einzelgeschichte.php?id=114&amp;art=geschichte&amp;titel=Blogs+und+Rechtsstaat%3A+Das+b%F6se+Erwachen&amp;PHPSESSID=942142682acb1f291552ee6575f0ddb2" title="Blog und Rechtsstaat">Blog und Rechtsstaat: Das b&#246;se Erwachen von J&#246;rg Friederich in DuBerichtest.de</a> an, da&#223; f&#252;r&#8217;s Bloggen die Regeln &#246;ffentlicher Kommunikation gelten. Hier gilt es zwischen Privatsph&#228;re und den Bed&#252;rfnissen der &#214;ffentlichkeit nach Information und Entertainment abzuw&#228;gen. Das Verh&#228;ltnis zwischen Privatheit und &#214;ffentlichkeit ver&#228;ndert sich durch die Entwicklung des Internets und mu&#223; neu rechtlich definiert und geregelt werden. Dieser Proze&#223; wird nicht ohne Blessuren vonstatten gehen. Doch nicht jede Auseinandersetzung ist eine Verschw&#246;rung gegen die Bloggersph&#228;re. &#220;brigens, wenn es stimmt, da&#223; Herr Schwensen in Privatinsolvenz ist, d&#252;rfte es ihm schwerfallen, sich durch eventuelle Zusatzeinnahmen durch Abmahnungen zu bereichern, er unterliegt n&#228;mlich dann den Pf&#228;ndungss&#228;tzen.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es auch Versuche, das rechtlich ungekl&#228;rte Verh&#228;ltnis von &#214;ffentlichkeit und Privatheit im Internet f&#252;r eigene Interessen auszunutzen, und manche Abmahnung deutet darauf hin.</p>

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