Tag des Deutschen Bieres
Am 23. April wird der Tag des Deutschen Bieres begangen. Anlaß ist das Bayerische Reinheitsgebot vom 23. April 1516. Es ist keinesfalls die erste Brauverordnung, aber die erste, die nicht nur in einer Stadt galt.
Die größte Brauereidichte weltweit findet sich nicht etwa im Süden von Bayern, wo man sie erwarten könnte, sondern in Oberfranken, wo die Tradition kleiner Gasthausbrauereien lange gepflegt wurde. Inzwischen richtet Slow Food hier zum dritten Mal die Slow Beer aus, das ideale Forum, um regionale und handwerkliche Biere kennenzulernen.
Laut Berliner Zeitung gab es um 1900 in Berlin über 1000 Brauereien, davon sind nicht viele übriggeblieben. Allerdings finden sich auch in Berlin immer mehr Gasthausbrauereien. Hier ein schöner Überblick der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin.
Tags: Berliner Brauereien, Bier, Oberfranken, Reinheitsgebot, Slow Bier

September 20th, 2009 at 12:04
Na wenn das mal kein Grund zum feiern ist! Was wäre denn schließlich die deutsche Ess- und Trinkkultur ohne ein schönes kaltes Bier! Aber, dass das Reineheitsgebot als Fixpunkt genommen wird ist mir wirklich neu. Mich überrascht hingegen nicht sonderlich ,dass es die größte Brauereidichte in Bayern gibt. Die Bayern haben das Bier ja quasi schon für sich gepachtet. Jetzt muss ich leier bis zum April nächsten Jahres warten aber zum Glück naht ja schon das Oktoberfest!
Henrick
Oktober 18th, 2009 at 09:53
Es ist wichtig, dass die Herstellung des Bieres auf bestimmte Normen beruft. Da ist das deutsche Reinheitsgebot sicher eine gute Basis.
Januar 15th, 2010 at 21:43
Auch wenn ich das erst im Januar lese, ein denkwürdiger Tag deutscher Geschichte.
Vor allem als Niedersachse ein besonderes Gefühl ein schönes Jever nach “bayerischem Reinheitsgebot” zu genießen.
Gruß
Anja