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Weitere Eindrücke

Lokale Welten

Ein Potsdamer weist in Berlin auf eine Bus-Verbindung zu einem Veranstaltungsort in Potsdam hin:

Die Abendveranstaltung in Potsdam wird angekündigt mit dem Hinweis, daß eine Shuttle-Verbindung vom Hauptbahnhof zum Veranstaltungsort und zurück besteht, nach Nachfrage, wo genau am Hauptbahnhof, ähh, natürlich vom Hauptbahnhof Potsdam.

Das hatten die Anwesenden wohl nicht so verstanden.

Italenischer Pragmatismus – Slow Food Anarchie – Deutsche Gründlichkeit

Nach dem Vortrag des Schatzmeisters zum Haushaltsplan und lebhafter Diskussion über Detailfragen und das Haushaltsrecht gemeinnütziger Vereine wieder ein italienischer Aufruf an die Deutschen, doch nicht alles so verbissen zu sehen.

Bereits vorher war die Versammlung ermahnt worden “If you don’t enjoy yourself, don’t do Slow Food.”

Sehr engagiert wurde dazu aufgerufen, solche formalen Probleme doch nicht über den eigentlichen Wert von Slow Food zu stellen, nämlich trust, Vertrauen!

Ungeklärt ist, ob das der wahre Slow-Food-Geist ist oder einfach typisch italienisch.

Uns jedenfalls fällt gleich Lenin ein “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“.

Bedenkenwertes

Was selten bedacht wird:

Ein Imker bat in seiner Wortmeldung alle Produzenten, sich zu melden. Gerade 8 von 104 Anwesenden.

Er wies darauf hin, daß von Mai bis Oktober kein Produzent, sprich, in der Landwirtschaft Tätiger, Zeit für Veranstaltungen wie eine Mitgliederversammlung hat.

Aus unserer Gastronomieerfahrung in einer Ausflugs- und Urlaugsregion sind uns solche Terminprobleme vertraut.

Zum Nachdenken

Es war vielleicht nicht so geschickt, daß die letzte Slow-Food-Messe gerade auf dem Neuen Messegelände in Stuttgart stattfand, wo die Landwirte um ihr Land gekämpft hatten.

Tagungsort

Als Nachtrag der Ort der Veranstaltung: Umweltforum Berlin Auferstehungskirche GmbH in der Pufendorfstraße

Die Verbindung von Alt und Neu halte ich für sehr gelungen.

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